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Elanor und die drei heiligen Steine.

Naja, dass soll jetzt nur ein Versuch werden. Ich hoffe, dass ein paar Leute einen Komentar zu dem hier geben. Es ist der erste und zweite Kapitel einer Geschichte, an der ich schreibe.

Kapitel 1

Eine drückende Stille lag über dem Friedensplatz von Liroi.

Man hörte nur die Schritte zweier Männer die eine Urne trugen.

Alle Anwesenden starrten auf den einen Punkt.

Auf die Urne!

Manchmal hörte man jemanden schluchzen, aber meistens verstummte es schnell wieder.

Elanor Mothonà spürte eine Hand auf ihrer Schulter. Sie blickte auf und erkannte das es Ringolor war. Ringolor war einst der Freund von Celonodor gewesen. Die Erinnerung an all das was geschehen war lies Elanor erzittern. An Celonodor, an die Urgals und an deren Mordlust. Ihr lief eine Träne über die Wange.

Elanors Mutter war schon lange tot, aber ihr Vater war erst kürzlich gestorben. Den in der Urne war ihr Vater.

Sie schluckte bei der bloßen Erinnerung an die fünf Urgals die ihr und ihren Vater auflauerten.

Sie war ja entkommen, aber Celonodor wurde von ihren Pfeilen tödlich getroffen. Wieder schluckte Elanor.

Sie fühlte sich so einsam seit ihr Vater weg war.

Sie hasste Urgals seit dem Vorfall über alles und hatte sich geschworen das sie niemals Erbarmen mit diesen grässlichen Kreaturen haben würde. Weiterhin starrte sie wie auch alle anderen Anwesenden auf die Urne die jetzt die Klippe erreichte. Die Männer öffneten die Urne behutsam und warfen die Asche Celonodors in die Luft. Der Wind nahm die Asche augenblicklich auf und wehte sie mit sich davon. Weitere Tränen rollten über Elanors Gesicht.

Wie konnte das nur passieren?, fragte sich Elanor von Traurigkeit umgeben, Ich, Siaron und Papa, wir haben doch so glücklich miteinander gelebt. Wieso gerade mein Papa? Wieso nicht jemand anderes? Erschüttert lies Elanor den Kopf hängen und immer mehr Tränen schafften den Weg aus ihren Augen hinaus. Mit dem Handrücken wischte sie sich die Tränen vom Gesicht und starrte wieder auf die Stelle an dem die Asche vom Wind ergriffen wurde. Ein großgewachsener Mann hielt eine Rede. Er erzählte was für ein guter Mann Celonodor gewesen war und das er diesen Tod nicht verdiente. Schweigend lauschte Elanor der Stimme des Mannes und seinen Worten. Sie fühlte sich so leer und einsam.

Langsam und ohne Hoffnung auf ein glückliches Leben schüttelte sie den Kopf. Sie hob wieder den Kopf als sie bemerkte das es wieder still war. Die ersten hatten begonnen Blumen in die Luft zu werfen. Schließlich kam sie an die Reihe. Sie starrte noch lange in den Himmel bis sie dann schlussendlich den Blumenstrauß in ihrer Hand doch warf. Sie schluckte noch einmal bis sie sich dann entfernte um die nächsten heranzulassen. “Elanor”, rief plötzlich jemand.

Kapitel 2

Elanor wirbelte herum und schließlich erkannte sie Siaron, ihren großen Bruder. Er stellte sich vor sie und fragte besorgt: “Ist alles in Ordnung?”

Elanor nickte nur stumm ohne Siaron anzusehen.

Siaron kniff die Lippen zusammen und umarmte seine kleine Schwester tröstlich. Elanor Mothonà drückte sich an ihren großen Bruder und weinte nur lautlos. Ihr grosser Bruder hatte etwas auf der Zunge, aber beschloss schließlich es später zu sagen. So standen die beiden da. Sich festhaltend und beide verspürten einen tiefen Schmerz im Herz.

Die Beerdigung war zu Ende und alle Anwesenden verließen den Friedhof schweigsam. Elanor und Siaron gingen Hand in Hand nach Hause. Beide hatten keine Eltern mehr und Elanor war noch nicht erwachsen, den eine Elbe war erst mit 100 erwachsen.

Zu Hause saß die 97jährige Elanor am Tisch und Siaron stellte das Essen vor sie hin.

Elanor meinte ausdruckslos: “Ich habe keinen Hunger, Siaron. Tut mir Leid.” Mit diesen Worten stand Elanor auf und rannte in ihr Zimmer.

Dort weinte sie. Irgendwann schlief sie einfach ein.

Am nächsten Morgen hoffte sie das alles nur ein böser Alptraum gewesen war, aber als kein Papa sie freudig grüßte als sie die Treppe herunterkam traf sie das ganze von Gerstern wieder mitten im Herz.

Seit König Quelidor über das Land herrschte war nichts mehr gut. Überall waren Urgals die für die sogenannte Sicherheit sorgen sollten, aber stattdessen waren sie gewaltsam, unzivilisiert und gefühllos.

Sie hatten ja auch Elanors Vater getötet. Soweit Elanor wusste werte sich der elbische König unierbitterlich gegen eine Unterwerfung.

Siaron saß schon am Tisch und frühstückte als Elanor herunterkam.

Er grüßte sie. “Guten Morgen Elanor”

Elanor sagte nichts und setzte sich einfach neben ihn.

Da begann Siaron: “Ich muss dir noch etwas sagen. Gestern war alles zu traurig um darüber zu sprechen.”

“Was denn?”, fragt Elanor geistesabwesend.

Da antwortete Siaron bitter: “Ich werde fortgehen, kleine Schwester.”

Bei diesen Worten erschrak Elanor und stotterte: “Du... du.. du willst fortgehen? Aber was ist mit mir? Ich bin noch nicht erwachsen.... Ich will nicht alleine sein.”

Siaron nickte und sagte streng: “Du wirst schon zurecht kommen. Ich habe schon alles erledigt.” “Was soll den das heißen ?”, fragte Elanor entrüstet. Da erwiderte Siaron nur ruhig: “Du wirst zu Ringolor gehen.

Ich habe ihn bereits gefragt.” Da platzte es aus Elanor heraus.

“Du kannst nicht einfach entscheiden wo ich hin gehe. Du kannst nicht einfach gehen. Jetzt nicht... nicht jetzt!”

Elanor starrte Siaron nur verzweifelt an und schluckte traurig.

Wenn Siaron gehen würde wäre niemand mehr da der für sie von Bedeutung wäre. Sie war verzweifelt und wusste einfach nicht mehr weiter. “Du... du lässt mich also im Stich. Ein schöner großer Bruder und ich dachte du würdest mich nicht im Stich lassen.”

Mit diesen Worten rannte Elanor wieder in ihr Zimmer.

Siaron blickte ihr nur noch nach und schüttelte den Kopf.

Er wusste keinen Ausweg mehr außer ein neues Leben anzufangen.

Elanor würde schon zurechtkommen.

Noch am selben Tag verschwand Siaron spurlos ohne sich zu Verabschieden. Als Elanor wieder herunterkam fand sie ihn nicht und entdeckte dann das seine Sachen weg waren. Er ist weg... Einfach weg...., dachte Elanor am Rande des Verrücktwerdens.

Plötzlich klopfte es an die Tür. Elanor hoffte es wäre Siaron und öffnete blitzartig. Aber da war nur Ringolor und fragte: “Hallo, kommst du jetzt schon?” Da stotterte Elanor Mothonà nur: “Ähm.. Ich möchte noch eine Nacht hier bleiben.” Rongolor nickte und ging wieder.

Jetzt wusste Elanor was sie tun würde.

Am Abend legte sie alle ihre Sachen bereit für eine lange Reise.

In der Nacht stand sie auf, schulterte ihren Rucksack und verlies das Haus. Sie lief auf die offene Strasse hinaus und einfach ihrer Nase nach.

Ja, Elanor Mothonà marschierte ganz alleine in die große Welt hinein.

Sie lief und lief.

Einfach genug weit weg von ihrem Haus. Nach etwa einer Stunde hielt sie an und schlief am Rande der Strasse friedlich ein.

Sie träumte von dem Vorfall mit den Urgals, von der Beerdigung und von dem Augenblick als ihr, ihr Bruder sagte das er sie verlassen würde.

Sie drehte sich hin und her und schwitze sehr.

Manchmal sprach sie im Schlaf wirres Zeug.

Einmal noch vor dem Morgen schreckte sie hoch und sah ihr Bett nicht. Zuerst erschrak sie, aber dann konnte sie sich an alles erinnern.

Sie beobachtete noch ein bisschen den Mond bevor sie wieder einschlief.

Sie war nun allein, vollkommen auf sich gestellt.

 

 

7.12.06 17:13





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